kurz & knapp


Abwechslungsreicher und spannender Klettersteig über 2 wilde Felszacken. Die Zacken sehen aus wie ein Krokodil, daher der Name des Klettersteigs. Highlights sind die atemberaubende Aussicht auf den Bergsee, die Göscheneralpsee, den Dammagletscher sowie die Drahtseilbrücke gegen Schluss des Klettersteigs. 


Anforderungen


  • Schwierigkeitsgrad gemäss «Hüsler»- Skala: K3
  • Der Klettersteig hat sehr oft direkte Felsberührung, vor allem zu Beginn.
  • Es gibt eigentlich keine Schlüsselstelle: Der Aufstieg der 2. Felswand ist steil. Nach dem Aufstieg steigt man hinunter (Richtung Gipfelbuch), wobei man die Tritte etwas suchen muss, da man nicht sofort sieht, wohin die Route führt. Gut abstützen ist hilfreich. Nach dem obligatorischen Gipfelbucheintrag folgt die Drahtseilbrücke. Sie ist fest und gut gespannt. Wenn man diese trotzdem umgehen möchte, kann man auf die Strickleiter ausweichen. Dann geht es bereits wieder abwärts, zuerst entlang des Klettersteigs und dann über Geröllhalden (weiss-blau-weisse Markierung).

WEITERE INFOS


  • Offen, sobald die Bergseehütte bewartet ist. Genauere Informationen durch die Bergseehütte SAC.
  • Höhenunterschied des Klettersteigs: 130m
  • Dauer (Wanderung vom Parkplatz bis zur Bergseehütte: 1h mit weiss-blau-weissem Wanderweg (nimmt man den weiss-rot-weissen Wanderweg dauert es etwas länger) | Zustieg ab Bergseehütte: 20min | Klettersteig 1h 30min | Abstieg zur Bergseehütte: 20min | Rückweg ab Bergseehütte zum Parkplatz: ca. 1h)
  • Startpunkt: Parkplatz am Berggasthaus Dammagletscher

  • Nicht ohne Grund wird das Gebiet, durch das der Klettersteig führt, aufgrund des hervorragenden Granits von Kletter:innen als eines der schönsten Klettergebiete überhaupt angesehen. Spätestens seit Daniel Arnolds Rekordkletterei aller drei Grate am Salbit im Sommer 2023 ist das Gebiet auch dem weniger kletteraffinen Publikum bekannt. 2011 hat Bergführer und Hüttenwart der Bergseehütte, Toni Fullin und sein Sohn Mario, Andy Banholzer und Moses Gamma beim Bergseeschijen das “Krokodil” erschlossen. Zusammen haben sie rund 350 Löcher in den Fels gebohrt, ein 400 Meter langes, durchgehendes Seil eingezogen und Steigbügel eingebaut.

IMPRESSIONEN